Bei den Grundfragen ist die Einigkeit überwältigend: Cook et al. (2013) fanden in 97,1 % der Fachartikel mit Position Zustimmung zum menschengemachten Klimawandel, eine Folgestudie von 2021 kam sogar auf über 99 %. Uneinigkeit gibt es bei Detailfragen — etwa zum exakten Tempo einzelner Effekte —, nicht bei der Grundursache. Diese normale Debatte über Details als ‚grundsätzliche Uneinigkeit' darzustellen, verwechselt wissenschaftliche Feinarbeit mit einem offenen Grundsatzstreit.
Was hinter der Parole steckt: Vom Detaildissens zum Grundsatzzweifel: Die normale Uneinigkeit über Einzelheiten wird als Beleg dafür ausgegeben, dass die Grundlage strittig sei. Tatsächlich besteht beim Kern breiter Konsens.
Am Tisch nützlich – Gegenfragen:
- „Geht es um die Grundursache oder um eine Detailfrage innerhalb des Konsenses?"
- „Wie viele Fachstudien müssten widersprechen, damit du von echter Uneinigkeit sprichst?"
Stichworte: Wissenschaftler uneinig, Forscher streiten, kein Konsens, umstritten Klima, nicht bewiesen