Bei Pkw spricht die Physik klar für die Batterie. Vom Strom bis zum Rad nutzt ein Batterieauto rund 70 bis 80 % der eingesetzten Energie, eine Brennstoffzelle nur etwa 25 bis 30 %, ein E-Fuel-Verbrenner gerade einmal 10 bis 15 %. Für dieselbe Strecke braucht der E-Fuel-Wagen also rund fünf- bis sechsmal so viel Strom. Das macht Wasserstoff und E-Fuels nicht wertlos — sie sind dort sinnvoll, wo Batterien an Grenzen stoßen: Luftfahrt, Schifffahrt, Teile der Industrie. Im Massen-Pkw sind sie der teure Umweg.
Was hinter der Parole steckt: Das Schlagwort ‚Brückentechnologie‘ dreht die Beweislast um: Die etablierte, effiziente Lösung wird zum Provisorium erklärt, die unausgereifte zur Zukunft — ohne die Effizienzverluste zu benennen. ‚Technologieoffenheit‘ klingt neutral, ignoriert aber die physikalischen Wirkungsgrade.
Am Tisch nützlich – Gegenfragen:
- „Wenn ein E-Fuel-Auto fünfmal so viel Strom pro Kilometer braucht — woher soll dieser zusätzliche Strom kommen?"
- „Für welchen konkreten Pkw-Einsatzzweck ist Wasserstoff der Batterie heute praktisch überlegen?"
- „Was genau soll die ‚Brücke‘ überbrücken — und wohin führt sie, wenn die Batterie längst da ist?"
Stichworte: wasserstoff, e-fuels, brennstoffzelle, zukunft, brückentechnologie, effizienz