Mehr CO₂ kann Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen beim Wachstum helfen. Im Freiland begrenzen aber Wasser, Nährstoffe, Hitze und Extremwetter diesen Effekt. Für Landwirtschaft und Ökosysteme ist das deshalb kein Entwarnungssignal.
Was hinter der Parole steckt: Cherrypicking eines Teil-Effekts: Die CO2-Düngung im Gewächshaus wird isoliert als Beleg gegen Klimaschutz herangezogen. Das System Landwirtschaft umfasst aber auch Wasser, Hitze, Schädlinge und Extremwetter — alle Belastungsfaktoren, die mit der Erwärmung zunehmen. Aus einem Labor-Effekt wird eine Freiland-Aussage.
Am Tisch nützlich – Gegenfragen:
- „Welcher Freiland-Effekt überwiegt nach deiner Annahme: die CO2-Düngung oder die Hitze-Dürre-Risiken?"
- „Wenn Ernteausfälle durch Hitze und Dürre laut UN FAO bereits messbar zunehmen — wo siehst du das Umkippen der Bilanz?"
- „Warum berichten Landwirte zunehmend von Mindererträgen durch Wetterextreme, wenn der CO2-Effekt dominant wäre?"
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