Der Hochlauf erzeugt vor allem im Verteilnetz lokale Anforderungen. Die Fraunhofer-IEE-Studie 2026 liefert dafür erstmals robuste Gleichzeitigkeitsfaktoren (Luft/Wasser ~1,1, Sole/Wasser ~0,8). § 14a EnWG ermöglicht netzdienliches Dimmen mit garantierter Mindestleistung 4,2 kW gegen reduzierte Netzentgelte — also Steuerung statt Abschalten.
Was hinter der Parole steckt: Worst-Case-Szenarien werden zur Regel umgewertet. Tatsächlich erlauben die Fraunhofer-IEE-Modellrechnungen 2026 einen WP-Hochlauf von rund 1 Mio./Jahr ohne flächendeckende Engpässe, und § 14a EnWG regelt seit 2024 einzelne lokale Engpass-Eingriffe gegen reduzierte Netzentgelte. Lokale Verteilnetz-Aufgabe (lösbar mit Trafo-Tausch) wird zum systemischen Crash hochgerechnet.
Am Tisch nützlich – Gegenfragen:
- „Wenn Fraunhofer IEE einen WP-Hochlauf von 1 Mio. pro Jahr ohne systemischen Crash sieht — auf welche Studie stützt sich dein Gegenmodell?"
- „Wusstest du, dass § 14a EnWG seit 2024 lokale Steuerung erlaubt und du dafür reduzierte Netzentgelte bekommst?"
- „Was unterscheidet einen lokal lösbaren Verteilnetz-Punkt von ‚das Stromnetz bricht zusammen‘ in deiner Argumentation?"
Stichworte: stromnetz, blackout, stromausfall, kapazität, überlastung