Der Kern stimmt: Sehr hohe Einkommen verursachen überproportional viel CO₂. Global verantworten die reichsten 10 % gut die Hälfte (52 %) der Emissionen, das reichste 1 % rund 15 %, die ärmere Hälfte nur 7 %. Auch in Deutschland stoßen die reichsten 10 % mehr aus als die ärmere Hälfte zusammen. Einschränkung: Das entlastet niemanden vom eigenen Beitrag, und gemeint sind nicht nur Jets, sondern auch Emissionen aus Investitionen und Vermögen. Der Eindruck einer schiefen Debatte über kleine Alltagsverzichte hat aber einen realen Kern.
Am Tisch nützlich – Gegenfragen:
- „Folgt daraus, dass der eigene Beitrag egal ist — oder dass beides zählt?"
- „Geht es nur um Konsum wie Jets, oder auch um die Emissionen aus Investitionen und Vermögen?"
Stichworte: Superreiche, Privatjet, Klima, CO2-Fußabdruck, Emissionen