E-Mobilität vs. Verbrenner
- E-Autos (BEV): 2,03 Mio. (Bestand 1. Jan 2026)
- Verbrenner: 42,7 Mio. (Benzin + Diesel, 1. Jan 2026)
- BEV-Anteil: 19,1% (an Neuzulassungen 2025)
Auch beim heutigen Strommix sind E-Autos laut UBA über den Lebenszyklus etwa 40 % klimafreundlicher als Benziner; mit weiter wachsendem Ökostromanteil steigt der Vorteil. 2025 deckten Erneuerbare bereits über die Hälfte des Stromverbrauchs.
Hinweis: Gesamtwirkungsgrad strombasierter Pkw-Antriebe (Well-to-Wheel)
- Elektroauto (BEV)
- Gesamtwirkungsgrad: rund 62 %
- Strombedarf je km: deutlich geringer
- Wasserstoffauto (FCEV)
- Gesamtwirkungsgrad: rund 28 %
- Strombedarf je km: 2- bis 3-mal höher
- Für Pkw sind E-Fuels und Wasserstoff deutlich ineffizienter als direkte Stromnutzung im E-Auto. Das UBA sieht ihre Stärken vor allem dort, wo Batterien an Grenzen stoßen, etwa im Luft- und Seeverkehr.
Bei den Gesamtkosten (Kauf, Betrieb, Wartung, Wertverlust) ist das Bild laut ADAC-Kostenvergleich 2025 modellabhängig: In mittleren und größeren Klassen unterbieten einige E-Autos ihre Verbrenner-Pendants bereits, in der Klein- und Kompaktklasse liegen Verbrenner oft noch vorn. Entscheidend sind Anschaffungspreis und Ladekosten — günstiges Laden zu Hause oder mit PV-Strom verschiebt die Rechnung deutlich zugunsten des E-Autos.
Die EU-Flottengrenzwerte sehen ab 2035 faktisch ein Aus für neue reine Verbrenner-Pkw vor. Im Dezember 2025 schlug die EU-Kommission vor, das Ziel von 100 % auf 90 % CO₂-Minderung abzuschwächen und so begrenzt Plug-in-Hybride und mit E-Fuels betriebene Fahrzeuge weiter zuzulassen. Der Vorschlag ist bislang nicht beschlossen — Parlament und Rat müssen noch zustimmen.